2025 erzeugte die FES-Gruppe ohne das Müllheizkraftwerk insgesamt rund 32,2 Millionen Kilowattstunden Energie aus regenerativen Quellen. Das waren etwa vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die regenerative Stromerzeugung stieg von rund 4,38 auf 5,18 Millionen Kilowattstunden – ein Plus von gut 18 Prozent.
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Bioabfall als wertvolle Energiequelle
Den weitaus größten Beitrag liefert weiterhin das Biogas der RMB Rhein-Main Biokompost GmbH. 2025 wurden daraus rund 2,44 Millionen Kilowattstunden Strom und knapp drei Millionen Kilowattstunden Wärme erzeugt. Weitere rund 24 Millionen Kilowattstunden Biogas wurden für das Erdgasnetz bereitgestellt. Insgesamt entfielen damit rund 91 Prozent der regenerativen Energieproduktion auf die Verwertung von Bioabfällen.
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Damit möglichst viel fossiles Erdgas durch Biogas ersetzt werden kann, kommt es auf eine konsequente Abfalltrennung an. Noch immer sind rund 40 Prozent des Frankfurter Restabfalls organischen Ursprungs. Landen Küchen- und Gartenabfälle in der Restabfallltonne, stehen sie für die Biogaserzeugung nicht mehr zur Verfügung. Über die Biotonne gesammelt, können sie dagegen zur Energiegewinnung genutzt bzw. zu Kompost verarbeitet werden.
Wetter beeinflusst die Erträge
Wie viel Energie aus Sonne und Bioabfall gewonnen werden kann, schwankt von Jahr zu Jahr. Bei den Photovoltaikanlagen kommt es vor allem darauf an, wie häufig und intensiv die Sonne scheint. Auf die Biogaserzeugung dagegen wirkt sich das Wetter indirekt aus: Es beeinflusst, wie viel Grünschnitt anfällt und wie der Bioabfall zusammengesetzt ist.
2025 fiel die Bilanz positiv aus. Die Stromerzeugung im Biogas-Blockheizkraftwerk der RMB Rhein-Main Biokompost GmbH stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 21 Prozent, die Wärmeerzeugung um knapp sieben Prozent. Auch die für das Erdgasnetz bereitgestellte Biogasmenge nahm leicht zu.
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Photovoltaik wächst weiter
Auch die Stromerzeugung aus Photovoltaik legte 2025 zu. Die Anlagen auf den FES-Liegenschaften und bei RMB erzeugten insgesamt rund 587.000 Kilowattstunden Strom – etwa sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen rund 2,16 Millionen Kilowattstunden aus dem 25-prozentigen FES-Anteil am RMS Rhein-Main Solarpark.
FES baut die eigenen Photovoltaikkapazitäten schrittweise weiter aus. Auf dem neuen Wohngebäude für Mitarbeitende in der Adolf-Haeuser-Straße in Höchst wurde 2025 bereits eine Anlage mit 99 Kilowatt-Peak errichtet. Sie ist im Februar 2026 ans Netz gegangen. Weiterer Zuwachs ist vorbereitet: Auf der künftigen Zweitwerkstatt in der Schlitzer Straße wird eine Anlage mit 260 Kilowatt-Peak ab 2027 Strom liefern.
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Mehr Strom für Elektromobilität
Mit dem wachsenden Strombedarf an den FES-Standorten gewinnt der Ausbau der Photovoltaik zusätzlich an Bedeutung. Gegenüber 2023 ist der externe Strombezug gestiegen – vor allem, weil immer mehr eigene elektrische Nutzfahrzeuge und Busse externer Betreiber geladen werden. Die neuen Anlagen sollen dazu beitragen, künftig einen größeren Teil dieses Bedarfs selbst und regenerativ zu decken.








